| Die Region Genthin liegt im Zentrum des Elbe-Havel Gebietes, im nördlichen Teil des Landes Sachsen-Anhalt, am Schnittpunkt zwischen der Bundesstraße 1 und Bundesstraße 107 mit Anschluss an die Autobahn 2 in Richtung Potsdam/Berlin und Magdeburg/Hannover. Auch auf dem Wasserweg, dem Elbe-Havel-Kanal und mit der Eisenbahn ist die Region gut erreichbar.
Über 32 Kilometer misst der Kanal von der Elbe bis zur Havel und gilt als
landwirtschaftliches Kleinod für alle, die Wasser, Stille und Weite suchen. |
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Wer durch die Straßen und Gassen Genthins wandert, entdeckt das innerstädtische Ensemble, wie das 100jährige Rathaus, St. Trinitatiskirche, die Ackerbürgerhäuser in der Lindenstraße und die nostalgische Uhrensäule mit der "Weißen Dame" auf dem Marktplatz. In dem neuen Katalog findet der Leser unter den Themen "Stadt der weißen Dame", "Panoramablick über die Perle am Kanal", "Per Pedes und Pedal", "Im Genthiner Land zwischen Elbe und Havel", "Mit ein und zwei PS durch`s Jerichower Land", "Wo Bismarck Deichhauptmann war", "Zu den Ursprüngen preußischer Kultur", "Ausflug zu Genthins Nachbarn" und "Kulinarisches um die Kartoffel" Sehenswertes in der Stadt und Umgebung.
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Wer gerne den Überblick behält, sollte die 232 Stufen des 48 m hohen Wasserturms von Genthin erklimmen. Von dort oben hat man einen phänomenalen Blick über das Land bis nach Stendal, Tangermünde, über die Elbwiesen, das Kloster Jerichow, die Türme von Burg und Brandenburg und den Lauf des
Elbe-Havel-Kanals.
Wer durch die Strassen und Gassen Genthins wandert, entdeckt sie, die vielen Gesichter, die dieses Urlaubsland prägen. Nicht weit vom Marktplatz findet man die Ackerbürgerhäuser mit ausgeputztem Fachwerk, mit Toren und Fenstern, dahinter verbergen sich die "Guten Stuben". Ein Schritt durch die Torbögen versetzt uns in eine heile Welt von gestern - Hier hatte jeder seinen Acker zum Selbstversorgen. Der Kanal, vom alten Fritz 1743 bis 1745 erbaut - Verbindung zwischen Elbe und der unteren Havel. Damals Plauer Kanal - heute Elbe-Havel-Kanal, Paradies und Kleinod für alle, die Wasser, die Stille und die Weite suchen : Anlegestege, kleine Yachthäfen, eine Welt für Wassersportler, zum Paddeln und Rudern. Zum Wandern und Radwandern an Kanalufern vom Elbestrand ins Havelland. |
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Hier am Fläming war es, wo der alte Fritz um 1772 eine Erdfrucht anbauen ließ, die aus Südamerika eingeführt worden war, um die Hungersnot seiner Landsleute zu lindern : Die Kartoffel. Jährlich am 3.Sonnabend im September führt deshalb Genthin ein großes Kartoffelfest zu Ehren des "Erdapfels" durch. Herzlich Willkommen. |
| Im Gänsemarsch, im Gleichschritt durch das Genthiner Land- oder einfach nur schlendern. Im ersten, zweiten oder dritten Gang - je nachdem, wie der Drahtesel aufgelegt ist. Das Ziel ? Immer nur am Elbe-Havel-Kanal entlang. Richtung Elbe bis zur Zweikammerschleuse Parey, zum Ringofen der ehemaligen Ziegelei und zur hölzernen Kabelkrananlage von 1921. Technische Denkmäler ersten Ranges! Richtung Brandenburg zum Roßdorfer Altkanal mit seiner lieblichen Ufer-Landschaft. Zum Fiener Bruch, ehemals unwegsames Moor - Heute weites Wiesenland, durchzogen von Entwässerungskanälen, Bauern-Wäldchen und Flugsanddünen, auf denen bizarre Kiefern wachsen. Ziel : Der Königsroder Hof zum Rasten, Kosten und zum Ruhen für den, der ein rustikales Quartier bevorzugt. |
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Zabakuck ist unser Ziel. Mit dem kleinsten und feinsten Tierpark im Jerichower Land. Hirsch Heinrich II herrscht hier über 100 Tiere. Mit Paddeln und den Beinen im Zabakucker See plantschen heißt der nasse Spaß - Hier kann man Boote mieten. Wer Campen will, findet eine Anlage zwischen Wald und See mit allem "Drum und Dran". Stadt - Land - Fluß zum Wandern oder Radeln. Eine schöne Tour führt über Seedorf Richtung Nielebock bis nach Redekin und Klietznick ins Bucher Brack. Immer nur am Elbelauf entlang geht es zurück über Ferchland mit dem Steilufer bis zur Elbfähre Richtung Grieben. "Fährmann hol über", eine Spritztour auf die andere Elbseite lohnt! |
| Ausflug nach Schopsdorf - Trip zur "Jerichower Schweiz" : Schopsdorf im Fläming mit hügeligen Wäldern, Waldwiesen, Wegen und Stegen bis zum beginn des Fiener Bruchs. Welch ein Gegensatz findet man im Brucher Brack : Elbauenlandschaften mit Altgewässern, Elbaltarmen, Wiesen, Kopfweiden und seltene Flora und Fauna. Im Sommer Störche und Reiher wie "Sand am Meer", ein Winterquartier für Widgänse und allerlei nordisches "Gefieder", die hier ein Paradies vorfinden. Urlandschaft, in Jahrtausenden von der Natur geformt. Und Kulturlandschaft, in Jahrhunderten von Menschen geschaffen. |
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Urlaub auf dem Lande : Die Felder sind mit Mohn- und Kornblumen geschmückt. Und wer im August kommt, staunt über die Hunderttausende gelben Tupfer - Sonnenblumen als Blütenmeer. Das Genthiner Land ist auch ein Kinderland : Eine Muh, eine Mäh und ein Pony, das heißt Jonny. Mit Tieren schmusen. beim Ernten helfen. Kein Apfelbaum, der zu hoch ist. "Jung, willst Du ne Beer?". Der Herr von Ribbeck im Havelland wohnte quasi gleich um die Ecke .. Ein kleines Wunder übrigens : Der Bauerngarten mit seinen tausend Schmetterlingen am Landschaftspflegehof in Königsrode. "Fast Autofrei", so könnte man das Genthiner Land bezeichnen, und die Strassen lassen sich an zehn Fingern abzählen... Prädikat : Kinderfreundlich! |
| "Scheritt - Terab - Galopp" - im Geviert, auf den Wiesen oder im freien Gelände - durch die Wälder, durch die Auen. Auf dem Rücken der Pferde oder per Kutsche und Kremser die Landschaft und Stille des Genthiner Landes auf sanfte Weise und umweltfreundlich genießen. Pferdehöfe und Kutschenbetriebe sind reichlich vorhanden, und wer allein, zu zweit oder mit der Gruppe die abwechslungsreiche Landschaft zwischen Fiener Bruch und dem Fläming erkunden will, kann das auf vielen Wegen und Stegen nach Herzenslust. Wegeverbote ? Die gibt es für Pferdefreunde nicht im Jerichower Land. Sanfter Tourismus - mit eine oder zwei PS. |
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Das Anglerparadies in Sachsen-Anhalt liegt bestimmt im Jerichower Land - und Genthin liegt "mittendrin". Die Elbe mit Ihren Altarmen zählt wieder zu den fischreichsten Flüssen Europas. Der "Kanal" ist "randvoll" - Der Geheimtipp eines Petri-Jüngers. In Kiesseen, Bächen, Gräben und Teichen beißen Hechte, Aale, Zander, Karpfen, Welse, Schleie, Bleie, Barsche, Plötzen, Güster, Forellen und Brassen an. Das Jerichower land hat über 2000 Kilometer Wasserläufe! Nur einen gültigen Fischereischein und eine Angelkarte braucht man las "Eintritt" in das einzigartige Anglerparadies! |
| Fast vor der Tür - jenseits der Elbe - liegt Tangermünde - Stadt der Grete Minde, einer Novellenfigur von Theodor Fontane. Einmaliges Altstadtensemble mit besterhaltener Stadtmauer und den 3 Stadttoren. Diesseits der Elbe liegt Schönhausen : Hier wurde der "Eiserne" Kanzler, Fürst Otto von Bismark, geboren und hier war er in seinen jungen Jahren als Deichhauptmann tätig. Sehenswert die Reste des Bismarkschen Gutes und das Bismark Museum. In Wust, nur einige Kilometer entfernt, findet man die Ruhestätte des Herrmann von Katte, einst Jugendfreund von Friedrich dem Großen. Auf Fontanes Spuren wandert man weiter in Parey an der Elbe. Hier, in Zerben, steht das Geburtshaus seiner Romanfigur "Elfi Briest", der Freiin von Plotho, Else von Ardenne. |
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Einmal Schloßherr spielen kann man in Gladau mit dem klassizistischen Schloß in Dretzel, umgeben vom Schloßpark mit uralten Eichen und Buchen. Zum Schloß gehört die ehemalige Brennerei mit ausgeprägter Backsteinfassade und dem Storchennest auf dem Schornstein. Wer Objekte "Auf der Strasse der Romanik" sucht, sollte die Kirche Altenplathow nicht vergessen. Hier befindet sich auch der romanische Figurengrabstein des wendischen Burgherrn Herrmann von Plothe aus dem 12.Jahrhundert. Wo Korn angebaut wurde, standen früher auch Mühlen. Einige der technischen Baudenkmäler sind bis heute erhalten. Die Bockwindmühle in Müptzel, eine Paltrockwindmühle in Parey - benannt nach dem Mönchsgewand - Paltrock oder Faltenrock. Oder die besterhaltene Bockwindmühle in Parchen an der B1. |
| Wie damals die Genthiner lebten, zeigen viele tausend Exponate im Kreismuseum in Genthin. "Paradestück" im Museumshof ist der bis heute nicht entschlüsselte Runenstein von Rogäsen. Über 6000 Zeitzeugen, von der Ur- und Frühgeschichte bis zum Mittelalter und zur Neuzeit lassen die Vergangenheit lebendig werden. Dazu gehören auch die Bautechnik alter Bauerhäuser und deren Einrichtungen, wie zum Beispiel eine Wohnküche mit offenem Kamin, komplettem Mobiliar und kunstvoll gestaltetem Küchengeräten. Das die Genthiner immer schon umweltfreundliche Verkehrsmittel setzten, zeigt das Hochrad, das noch voll funktionstüchtig seine "Runden" läuft und im Kreismuseum mit vielen anderen "Errungenschaften" zu sehen ist. |
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Nur einen "Steinwurf" entfernt liegt das 1144 gegründete Kloster Jerichow, ältester Backsteinbau Norddeutschlands mit der mächtigen Klosterkirche, dem Klausurhof und dem Sommerrefektorium. Das Kloster gehört zu den wenigen nahezu vollständig erhaltenen romanischen Klosteranlagen. So sind unter anderem die Sakristei, der Kapitellsaal, die Bibliothek, das Parlatorium, der Brüdersaal und im Obergeschoß auch die Dormitorium - Heute die Ausstellungshalle - in Ihrer ursprünglichen Form zu sehen. Bereits 1631 wurden allerdings das Sommerrefektorium als Brauhaus und der Kapitellsaal als Malzhaus zweckentfremdet. Die Kapitelle der der Säulen demonstrieren an diesem damals östlichsten Missionspunkt. |
| Eine andere Stadt zeigt sich von Ihrer schönen Seite - Burg mit Ihrem historischen Altstadtkern. Die Stadt der Türme wird sie auch genannt : Mit dem Hexenturm, dem Flämingturm, dem Berliner Torturm, dem Freiheitsturm und dem Wasserturm. Über alles thronen die Kirchen "Unserer lieben Frauen" aus dem Jahre 1186 und die Nicolaikirche, beide Objekte "An der Strasse der Romanik". An der gut erhaltenen Stadtmauer kann man bummeln und Burg von oben betrachten. Sehenswert die historische Gerberei in der Hainstrasse 12. Mit dem wohl ältesten Hochständerhaus der Stadt. |
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Das urkundlich älteste Haus mit der restaurierten Schmuckfassade findet man allerdings in der Berliner Strasse. Wo sollte die Kartoffel wohl schmackhafter sein als dort, wo sie als "Importierter Erdapfel" ihren Siegeszug durch Europa begann... Viele Restaurants und Gaststätten in Genthin und im Jerichower Land haben ein spezielles Kartoffelgericht kreiert, das nur dort angeboten wird. Vom "Kartoffelwagenrad" bis zur Genthiner Kartoffelpfanne, vom Kartoffeleintopf "Dolle Knolle" bis zur Jerichower Landsuppe als besondere Spezialität ist alles dabei. |
| Touristinformation Genthin | Öffnungszeiten: |
| Bahnhofstraße 8, 39307 Genthin | Mo. 8.00 - 15.30 Uhr |
| Tel.: 03933/ 80 22 25 o. 194 33 | Di.-Fr. 8.00 - 18.00 Uhr |
| Fax: 03933/ 80 22 25 | Sa. 9.00 - 12.00 Uhr |
| E-Mail: info@touristinfo-genthin.de | Internet: www.touristinfo-genthin.de |