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Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Neustadt gegründet.
Tagelöhner und Handwerker siedelten sich an. Die Fläche zwischen der Altstadt und
dem Kloster (die heutige Lindenstraße) wurden bebaut.
Im 19. Jahrhundert erlebte das Handwerk einen neuen Aufschwung. Von den im Jahre 1840 in der Stadt wohnenden
1.500 Einwohner gab es unter anderem 14 Schuhmacher, 11 Tischler, 17 Zimmerer, 7
Weber und 8 Bäcker. Im Jahre 1850 drehten sich in und um Jerichow 7 Windmühlen.
Mit der Industrialisierung erlebte das Handwerk Ende des 19. Jahrhunderts seinen
Niedergang. Im Jahre 1899 wurde eine Provinzial-Heilanstalt als Nebenstelle der
Heilanstalt Uchtsspringe errichtet, die im Jahre 1928 mit einer Lungenheilanstalt
erweitert wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg bestimmen landwirtschaftliche
Betriebe, ein Bahnbetriebswerk und das Fachkrankenhaus die Wirtschaft des Stadt.
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- Das vom Dorfverschönerungsverein des Jerichower
Ortsteiles Klietznick sanierte Heydebleckhaus im Fachwerk-Stil wird als Gemeinschaftshaus für gesellschaftliche Aktivitäten genutzt.
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